Meine dritte Triathlon Saison

19. Oktober • Kategorie: Allgemein

Das war meine Triathlon Saison Nr. 3.

Wenn ich jetzt mit etwas Abstand auf meine dritte Triathlon Saison zurückblicke, bin ich trotz einiger Tiefpunkte mit meiner Leistung zufrieden.

Zu Beginn habe ich mich auf den ersten Saisonhöhepunkt, den Ironman Frankfurt, konzentriert. Am Wettkampftag war ich fit und hatte mich riesig auf das Rennen gefreut. Ich wollte zeigen, was ich kann. Leider war der Ausgang des Rennens dann nicht so wie gewünscht und wie erhofft. Es gibt einfach Dinge, die man nicht beeinflussen kann. Trotz der gesundheitlichen Probleme und der dadurch verursachten großen Enttäuschung wollte ich möglichst schnell beim nächsten Rennen starten. Also stand ich 5 Wochen später beim OstseeMan in Glücksburg an der Startlinie und es lief endlich gut. Eine Zeit lang konnte ich beim Laufen sogar die Führung übernehmen. Ein ganz besonderes Gefühl. Auch wenn ich am Ende etwas eingegangen bin, war der zweite Platz wie eine Erlösung. Ich habe gesehen, dass ich es kann!

Glücksburg, 07.08.2016, 15. OstseeMan 2016, Sport, Triathlon, Langdistanz : Zweiter, 2.Platz Gesamtwertung Einzel Männer, Pascal Ramali (GER, SC Oberursel, #169), Finisher Zeit: 08:48:47

OstseeMan 2016 – Erstes Podium bei einer Langdistanz

Kurz nach dem Wettkampf wollte ich schon wieder schnellstens bei einem weiteren Rennen starten. Da das mit den 5 Wochen Rennpause so gut geklappt hatte, fiel die Entscheidung auf die Challenge Almere . Vom Skaten wusste ich, dass Rennen in Holland immer hart sind. Die Strecken sind zwar flach, aber der Wind kann ganz schön stark und heftig sein. Mit meinem Rennen in Almere war ich zufrieden. Besonders beim Radfahren musste ich mich nicht verstecken. Mit meiner Platzierung war ich allerdings nicht zufrieden. Warum das so war, habe ich ja schon indirekt nach dem Rennen geschrieben.

pascal-ramali-3

Challenge Almere-Amsterdam – Bike-Split 4:22

Eigentlich wollte ich im November noch ein Rennen machen. Aber zusammen mit meinem Trainer habe ich mich doch dagegen entschieden. Es lag nicht an der Motivation oder Lust, sondern ich fühle mich vielmehr müde. Was viele nicht wissen, ist, dass ich Triathlon neben meinem Beruf als Luftfahrtingenieur mache. Also genau das mache, was die meisten von euch auch täglich machen, nämlich ihren Beruf ausüben und in der Freizeit trainieren.

Um dann bei dieser zweigleisigen Arbeit die gesteckten Ziele zu erreichen, muss man auf Vieles verzichten. Die Tage sind durchgeplant: Aufstehen, Training, Arbeit, Training, Schlafen. Dazu kommen noch ganz normale Dinge wie Putzen, Waschen, Einkaufen etc. und das macht auf die Dauer einfach müde. Aber die meisten Agegrouper und auch einige Profis wissen genau wovon ich rede, denn sie alle tun das Gleiche.

Also sind jetzt erst mal ein paar Wochen Pause angesagt, bevor es mit der Vorbereitung für das Jahr 2017 losgeht.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mich dieses Jahr unterstützt haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

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